Oktaven

Oktaven sind wichtig. Position gleicher Noten auf dem Griffbrett sind etwa so wichtig wie Leuchttürme auf hoher See. Alternative gesucht für einen unbequemen oder unpassenden Akkordgriff? Dann invertieren wir doch einfach den Akkord. Dafür braucht aber man ein Akkordbuch. Es sei denn, man ist mit dem Muster der Oktaven vertraut.

Um es nicht gar so kompliziert zu machen, nehmen wir mal eine leicht modifizierte Gitarre, die durchgängig in Quarten gestimmt ist, und markieren alle, sagen wir mal, Cs, auf dem Griffbrett:

C notes on the fretboard

Verbindet man die Noten, ergeben sich sehr interessante, und vor allem, einfache, geometrische Muster:

Click!

Ein paar Clicks auf den Button zeigen:

Um auf die benachbarte Note zu kommen, geht man...

oder...

Bei Standardstimmung E-A-D-G-B-E gibt es aber ein kleines, kleines Problem: Die Strings 1 und 2 sind hier um einen Halbton nach rechts verschoben. Wodurch sich ein "Knick" in den Mustern ergibt.

C notes on the fretboardr

Click!

Ebenso sind alle Rechtecke betroffen, die diese Grenze überschreiten:

Etwas Positives hat dieser Bruch aber dann doch. Da Saite 1 auf die gleiche Note gestimmt ist wie Saite 6, nur 2 Oktaven höher, findet man...

Diese Zusamenhänge kann man eindampfen auf 5 einfache Regeln:

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